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King of the Lake

Aktualisiert: 15. Dez. 2022

Das King of the Lake oder auch Kotl genannt ist ein europaweit bekanntes Zeitfahren um den Attersee, welches von den Atterbiker aus Österreich in diesem Jahr zum 12 Mal organisiert und ausgetragen wurde.

Die Strecke ist 47,2km lang und hat 280 hm, die Strecke ist die ganze Zeit leicht wellig mit im 2 Streckenteil kürzeren knackigen Anstiegen. Technisch ist sie einfach da nur die letzte Rechtskurve vor dem Ziel angebremst werden muss.

Die Strecke kann in den Rennformaten Einzelzeitfahren mit dem TT Velo oder Rennrad gefahren werden. Weiter gibt es noch die 4er oder 10er Team’s auf dem normalen Rennrad.

An der 12 Austragung war ich auch dabei. Die Organisatoren sprachen von der 1 schlecht Wetter Austragung seit Beginn. Ihnen war ein bewölkter Himmel oder ganz leichter Nieselregen bekannt aber kein Regenwetter wie in diesem Jahr. Die komplette Strecke war Nass vom Regen und je nach Startzeit wurde mindestens die 1/2, wenn nicht sogar 2/3 der Strecke auch im teils starken Regen gefahren. Das ganze bei Herbstwetter mit entsprechendem böigem Wind bei ca. 8 Grad.

Der schnellste war ein Profi von BORA Hansgrohe (Patrick Konrad), er benötiget 57:04 Minuten, dies ist ein 49Km/h im Durchschnitt. Sein Rennradsponsor ist auch Sponsor des Kotl deshalb ist er hier ausserhalb der Wertung mitgefahren.

Das kalte Wetter hat mich nicht so eingeschränkt wie andere. Eine Schwierigkeit ab der Hälfte der Distanz waren meine Finger zum Schalten (langsam gefroren). Also musste ich auch in den Anstiegen / Rampen in den Aufsätzen den korrekten Gang einstellen, da es am Unterlenker nicht mehr ging.

Im Ziel angekommen galt es in dem kurzen Auslauf mit den kalten Fingern das TT Rad zu stoppen.

Im Ziel wurden dann die kühlen Temperaturen sehr rasch spürbar und ich begann zu frieren. Glücklicherweise hatte der Veranstalter für alle Teilnehmer, es waren 1'400 Athleten, eine Wärmedecke, diese hat sehr geholfen.

Overall bin ich auf dem 76 Rang und in meiner Altersklasse auf dem 57 Rang klassiert. Dies wohlverstanden mit einem 43Km/h Durchschnitt.

Für mich ein super Erlebnis welches ich jeder/jedem nur empfehlen kann der gerne Zeitfahren fährt.


Bericht von Patrick Fuhrer


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