Vorstellung Patric Jaun


Name: Patric Jaun   

Geb. Datum:                 27.03.1980

Wohnort:                       Merligen


Jahresziele 2020:  

  • SM Berg, Martigny-Le Châble-Mauvoisin

  • TORTOUR 2020

  • Alpenbrevet Gold

  • BOE Bergrennen

  • Bergrennen Chur Arosa

  • Strava-Segment (Buchen) | 14:59.00 







Mein Lieblingstraining

Zugegeben, nach Plan, Watt und gezielten Einheiten trainiere ich noch nicht sehr lange. Viele der zahlreichen Übungen habe ich bis jetzt einige oder zum Teil nur wenige Male absolviert. Im Speziellen motiviert mich das facettenreiche Training. Vorher kannte ich lediglich die Bereiche «schnell und langsam». Müsste ich mich dennoch auf eine bevorzugte Einheit festlegen, so würde ich «Watt- & Kadenz-Steigerung bis 110% FTP» wählen:



Was steckt dahinter?

Die Idee hinter diesem Training ist es (natürlich so nachgelesen auf meinem Trainingsplan by Wyss-Training😉), dass nebst der Steigerung der Wattzahl auch die Trittfrequenz kontinuierlich gesteigert werden muss. Die Trittfrequenz wird jede Minute um 2 bis 3 RPM erhöht (100-113) – parallel zu den Watt. Die Trittfrequenz steht in direktem Zusammenhang mit der Leistung. Je höher die Trittfrequenz ist, desto grösser ist der zurückgelegte Weg, desto kleiner ist im Endeffekt die aufzubringende Kraft. Je nach Gelände ist dieses Training eine richtige Knacknuss. Das koordinieren der Trittfrequenz im Verhältnis zur Wattleistung ist für ein „Velotraining“ gesehen schon fast etwas kompliziert. Bin jedoch nicht gerade ein Koordinations-Genie, eventuell liegt es daran.  

Der Vorteil dieses Trainings: Es brennt nicht nur in den Beinen - auch der Kopf raucht – das hilft.

Meine Lieblings Trainingsroute


Umdrehen lohnt sich – Harzisboden (Sackgasse)

Das Gute liegt oft nahe – und bedeutet für mich schöne Natur, wenig Verkehr und Berge, Berge, Berge und nochmals Berge. All das findet man im Berner Oberland, quasi vor der Haustür.

Die Alp Harzisboden ist eine Alp am Brienzersee (bei Iseltwald). Im Zeitalter von Strava ist dies wahrscheinlich kein Geheimtipp mehr. Nach Harzisboden verirrt sich jedoch nach wie vor kaum jemand, weshalb man im gesamten Anstieg quasi alleine ist (Strava-Segment 33 Versuche von 31 Personen. Nur die wenigsten fahren mehr als einmal hinauf. Wohl nicht wegen der mangelnden Schönheit der Natur😉).

Der Aufstieg besticht vor allem nach Werzisboden auf 1320 m durch traumhafte Seesicht und facettenreiche Landschaft. Sogar ein kurzer Tunnel steht auf dem Programm. Die Auffahrt weist eine hohe Durchschnittsteigung auf (10km/11%), ist aber zum Glück recht gleichmässig steil und damit gutrhythmisch zu fahren. Ich liebe die Anstrengung – insbesondere am Berg – und die damit verbundene Freiheit. Wem es auch so geht, kann ich diesen Aufstieg nur wärmstens empfehlen.


Umdrehen lohnt sich – Lombachalp (Sackgasse zum Zweiten)

Die Lombachalp mit ihrer Moorlandschaft Habkern-Sörenberg, welche sich zwischen dem Augstmatthorn und dem Hohgant erstreckt, ist die zweitgrösste Moorlandschaft der Schweiz. Das ist zwar naturtechnisch wunderschön, aber der eigentliche Grund für diese Routenwahl ist die nahezu perfekte Abfahrt wieder zurück nach Habkern. Fühlt sich an wie auf einer Achterbahn im Europapark. Einfach ohne vorher anstehen zu müssen. Der Strassenplaner war wohl ein «Bernhard Russi» des Asphalts. Wer technisch anspruchsvolle Abfahrten mag, auf teilweise holprigen Strassenabschnitten, findet hier genau das Richtige.

Merligen Lombachalp
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